Jahreskonzert 2024

Jahreskonzert 2024

Die – nicht musikalischen – Vorbereitungen begannen bereits am Donnerstag vor dem Konzert mit dem Aufstellen der Bühne. Dass wir schon die Hauptprobe auf der Originalbühne im Tägi durchfüh-ren durften, vereinfachte die ganze Vorbereitung enorm und verschaffte uns auch musikalisch etwas Luft. So konnte die ganze Angelegenheit mit der elektronischen Verstärkung bereits in Ruhe getestet werden.

Die Arbeiten am Samstagmorgen war klar auf- resp. zugeteilt. Das ging vom Auf-stellen der Tombola über die Saalbestuhlung, das Eindecken der Tische inkl. Dekoration bis zum Einrichten der Festwirtschaft. Nach erfolgreicher Vorprobe am späten Nachmittag stand dem Konzert nichts mehr im Weg.

Der Abend stand unter dem Motto «Latin & Pop». Zu den anspruchsvollen Stücken im ersten Teil ge-hörten sicherlich «Malaguena» und «El Camino Real». Bei «Sway» durften wir zum ersten Mal auf die Gesangskünste von Roger Thommen zählen. Er war es auch, der informativ und unterhaltend durch den Abend führte. Der Auftakt nach der Pause gehört traditionell der Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung. Sie unterhielt das Publikum mit einer neu einstudierten Show und ver-blüfften mit verschiedenen – nicht typisch tambourtechnischen – Effekten. Danach folgten diverse Hits: «Don’t stop me now», «Let me entertain you» (mit Gesang) sowie ein Zusammenschnitt von Hits von Ed Sheeran. Mit «Sweet Dreams» war der offizielle Teil zu Ende.

Es war unter Anderem dem powergeladenen Auftritt von Roger Thommen zuzuschreiben, dass das Publikum noch mehr hören wollte. «Legändä und Heldä» von Bligg – ein Ohrenschmaus! Begonnen wurde mit sanfter Jodeleinstimmung vom ganzen Verein, bevor das Thema mit geballter Wucht kam. Auch bei dieser Nummer war es eine wahre Freude, Roger Thommen zuzuhören! Mit «Best of the boy bands» folgten noch ein paar letzte bekannt Hits.

Es war einmal mehr eine grosse Freude, unter unserem neuen Dirigenten Raymond Engler zu musizieren. Die intensive Probearbeit und sein feines Gespür, wann von wem wieviel gefordert werden kann, führten zu einem sehr erfreulichen Ergebnis. Diesbezüglich dürfen alle (Musiker und Zuhörer) gespannt sein, wohin uns der gemeinsame Weg noch führen wird. Wir freuen uns sehr darauf!

Ebenfalls sehr erfreulich war, dass wir unserem Pub-likum nach ein paar Jahren Pause wieder einen Service anbieten durften. Unser Fähnrich René Demierre stellte mit seinen Männerriege-Kollegen und deren Partnerinnen einen 20-köpfigen Ser-vicetrupp zusammen. An dieser Stelle gebührt denselben ein grosses und herzliches Dankeschön für ihren Einsatz!