Musiktag Sulz 2025
Es stand der erste Musiktag mit unserem neuen Dirigenten auf dem Programm. Seit dem Probestart Mitte Februar hatten wir uns – nebst der Vorbereitung auf die diversen Ständli – intensiv mit dem Stück 80-er (Kult-)Tour auseinandergesetzt. Bei herrlichem und bereits schon ziemlich warmem Sommerwetter trafen wir uns nach 10 Uhr in Sulz. Da in diesem Jahr lediglich dieser eine Musiktag stattfand, waren entsprechend viele Vereine vor Ort. Dies zeigte sich bereits im Instrumentendepot: für uns waren ein paar Festbänke im Korridor des Untergeschosses reserviert – es grenzte an eine Challenge, dort alles unterzubringen und sich so zu bewegen, dass nicht entweder diejenigen Musikanten, welche die Schulräume verliessen oder die Instrumente auf dem Festbank darunter litten. Ganz zu schweigen von den Temperaturen … Glücklicherweise fand unser Konzertvortrag vor dem Mittag statt, so dass in der Turnhalle noch einigermassen angenehme Verhältnisse herrschten. Erfreulicherweise konnten wir sehr vieles vom Erarbeiteten während des Vortrags abrufen. Dirigent und Experte zeigten sich erfreut – und wenn sie doch nicht ganz zufrieden waren, dann bemängelten unabhängig voneinander dieselben Dinge. Demzufolge würde es sich wahrscheinlich wirklich lohnen, gewisse immer wieder gepredigte Punkte von Raymond umzusetzen … Nach getaner Arbeit stand das bereits lang ersehnte Bier auf dem Programm und wir packten die Gelegenheit und produzierten endlich wieder einmal ein Gesamtfoto. Bevor «der freie Ausgang» folgte, gab es eine erste kurze Rückmeldung von Raymond.
Der nächste Fixpunkt war die Veteranenehrung am frühen Abend. Bis dahin war das Programm frei: Konzert- und Marschmusikvorträge anhören, Bierumsatz ankurbeln, Freundschaften pflegen etc. Der Zobig vor der Veteranenehrung entpuppte sich als Challenge. Kurz zusammengefasst: Mehr hungrige Musikantinnen und Musikanten als Schöpf-Personen. Glücklicherweise gab es noch andere Verpflegungsstände und so wurde mit einem Pommes-Bratwurstrugeli-Plättli gestartet resp. die Wartezeit bis zum Nachtessen überbrückt. Gleichzeitig machten sich die Fähnriche und Veteranen für die Ehrung bereit. Wie auf dem Foto zu sehen ist, veränderte sich bereits zu diesem Zeitpunkt die Farbe des Himmels. Dies geschah allerdings bereits am Nachmittag zwei Mal, so dass die Marschmusik zuerst unter- und danach ganz abgebrochen werden musste. Ebenfalls eine Folge der zahlreichen teilnehmenden Vereine war es, dass von Seiten des Veranstalters gepokert wurde und nicht für alle Anwesenden ein gedeckter Sitzplatz zur Verfügung stand. Und wie das Leben so spielt … Bis zum Buchstaben «R» konnte die Veteranenehrung abgehalten werden – allerdings mit einsetzenden Tropfen ab gefühlt dem Buchstaben «B». Als dann alle nicht geschützten Musikantinnen und Musikanten klitschnass waren, erfolgte der Abbruch resp. die Verlegung in die Turnhalle. Da der «W» somit zu den Verlierern gehörte, kämpfte sich unsere Veteranin Linda durch den Regen zurück zum Verein. Glücklicherweise hatten wir gedeckte Plätze. Und so entschied sich Linda, lieber bei uns zu verweilen als in die Turnhalle zu wechseln.
Endlich hatten wir so auch genügend Platz im Zelt und konnten den traditionellen Veteranen-Schnupf zu uns nehmen. Bevor wir uns allerdings gemütlich wieder platzieren konnten, kam die Durchsage, dass das Zelt so rasch wie möglich evakuiert werden müsse. Offensichtlich waren weitere Gewitter mit Hagelschauer unterwegs. Dies gelang nicht allen gleich zügig … Nachdem die Durchsagen immer resoluter und das Zelt immer leerer wurden, fügten wir uns (obwohl das Wetter inzwischen wieder absolut problemlos war). So nahm ein etwas anderer Musiktag ein unterhaltsames Ende.
Schade war das Ganze für unsere frischgebackene Veteranin Linda – aber wir werden sie vereinsintern noch entsprechend feiern.




